Neuhauser Moschee: Nina Schärrer fordert Klärung des Gefährdungspotenzials

Am 10. September 2026 reichte FDP-Einwohnerrätin Nina Schärrer ein Postulat zur Neuhauser Moschee ein. Darin fordert sie eine umfassende Abklärung des Gefährdungs- und Radikalisierungspotenzials im Umfeld des Islamischen Kulturvereins Schaffhausen.

Hintergrund sind wiederholte Verbindungen von Personen aus dem Umfeld der Moschee zu islamistischen beziehungsweise terroristischen Aktivitäten. Zuletzt wurde gegen zwei junge Männer aus Neuhausen Anklage wegen mutmasslicher Unterstützung des Islamischen Staates erhoben. Gemäss Medienrecherchen bestehen auch in diesen Fällen Bezüge zur Moschee.

Mit ihrem Postulat verlangt Nina Schärrer vom Gemeinderat, gemeinsam mit den zuständigen kantonalen und eidgenössischen Behörden eine fundierte Lagebeurteilung vorzunehmen. Gleichzeitig soll aufgezeigt werden, welche rechtlichen Handlungsmöglichkeiten bis hin zu einer Schliessung der Moschee bestehen, falls sich ein relevantes Sicherheitsrisiko bestätigt.

Ziel ist es, bestehende Verdachtsmomente sachlich zu klären und sicherzustellen, dass bei einer tatsächlichen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit die rechtlich möglichen Massnahmen konsequent ausgeschöpft werden.

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